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 Regenbogenfabrik Block 109 e.V.
  Kinder -, Kultur- und Nachbarschaftszentrum
Gaestezimmer - Mittagstisch - Kino -Café -             Fahrradverleih - Tischlerei - Kinderatelier

 


Regenbogenfabrik
in Berlin - Kreuzberg 
Lausitzer Str. 22


Etwas verborgen liegt die Regenbogenfabrik in einem Kreuzberger Hinterhof. Wer aber durch die Toreinfahrt des vorderen Hauses auf das Gelände der Regenbogenfabrik geht, wird sich bei uns willkommen fühlen. 

             


Die Ansammlung der Remisen der ehemaligen Fabrik aus der Gründerzeit umrahmen wie eine bunte Kulisse den begrünten Hof der Regenbogenfabrik. Zusammen mit dem alten Ziegel-Schornstein des ehemaligen Dampfsägewerks stehen sie als Gebäude-Ensemble unter Denkmalschutz. 


                                 

                      
Heute beherbergen die alten Remisenhäuschen der Regenbogenfabrik die verschiedensten Projekte:

Unser
Hostel, in dem häufig internationale Gruppen und Touristen aus vielen Ländern zu Gast sind.

                      


Die Handwerksprojekte: 
eine
Tischlerei  
eine
Fahrradwerkstatt   
eine
Kunst- und Töpferwerkstatt für Kinder
eine Keramikwerkstatt

                                 

Eine
Kantine, ein Café, ein Kino
Musikübungsräume und eine
Kindertagesstätte

Wir vermieten auch einen Seminarraum
und einen Bewegungsraum

 

        

 

Im großen Kinosaal veranstalten wir Feiern, 
Konzerte und Kulturabende,

Feste und Basare gibt es übers Jahr verteilt.


               

       
Vor 28 Jahren hatten um die 50 junge Menschen auf ihrer Suche nach alternativen Lebens-Räumen und im Protest gegen Bau-Spekulationen und Abriss die damals leerstehende Fabrik und das angrenzende Wohnhaus besetzt. 

             


Aus eigener Kraft und mit nur wenig öffentlicher Förderung haben sich die RegenböglerInnen in der Zeit bis heute eine kleine Insel in der Stadt geschaffen: 
Die maroden Gebäude wurden und werden liebevoll instandgesetzt und modernisiert; die Höfe begrünt und als Spielgelände für die Kinder zugänglich gemacht. Die Idee, zusammen zu leben, solidarisch zu arbeiten und auf lokaler Ebene mit der Beteiligung der bunten Nachbarschaft soziale Projekte zu entwickeln und auszubauen, hat immer mehr Gestalt angenommen. 

     

                   

                      


Vielleicht empfinden manche BesucherInnen unser kleines Gemeinwesen wie ein „gallisches Dorf“, weil die Regenbogenfabrik versucht, unabhängig und selbstverwaltet zu arbeiten und dabei ohne hierarchische Strukturen auszukommen und weil wir die Qualität, gleichberechtigt miteinander zu leben und zu arbeiten, höher bewerten als die meisten, nur am Profit orientierten Unternehmensphilosophien unserer Zeit.

              
Nachbarschafts-Selbsthilfe und Kommunikation, Integration von Menschen mit Behinderungen, Internationale Begegnungen, Bildung, Ausbildung und Beschäftigung für Benachteiligte sind die Inhalte, um die sich unsere Projekte ranken:

Qualifizierungsmaßnahmen finden bei uns im Kultur- und Veranstaltungsbereich statt und werden immer wieder vom Europäischen Sozialfond unterstützt. 

Als Teilprojekt der Europäischen Entwicklungspartnerschaft „Generations“ erprobt die Regenbogenfabrik generationsübergreifend Arbeits- und Ausbildungsmodelle im Stadtteiltourismus und setzt diese teilweise schon erfolgreich um. 

  In Zusammenarbeit mit dem nahe gelegenen Jugendhaus CHIP betreibt die Regenbogenfabrik ein Computer- und Internetprojekt  „Globales Lokal“. Neben PC-Kursen gibt es hier offene Angebote für die Menschen aus der Nachbarschaft: Internetzugang, individuelle Beratung und Schulung am PC.

Mit unserem eigenen Baukollektiv halten wir unseren denkmalgeschützten Komplex instand: renovieren und verschönern und bauen die ehemaligen Fabrikremisen aus. 


Bei all unseren Initiativen, mögen sie auch noch so klein sein, haben wir immer die Qualität der Projekte im Sinn und die gleichberechtigte Einbindung der verschiedensten TeilnehmerInnen darin:

 

              


Das Wichtigste für uns ist:
Das Zusammenleben und Zusammenarbeiten von Alt und Jung, Menschen mit und ohne Behinderungen, Menschen aus den verschiedensten kulturellen Zusammenhängen, Alteingesessenen, Kindern, die im Projekt groß geworden sind und inzwischen mitarbeiten, neuen Leuten, die neugierig auf die Regenbogenfabrik sind und wieder andere, die Ideen und neuen Enthusiasmus mitbringen.

Unser gemeinnütziger Verein ist dringend auf Spenden und Unterstützung jeder Art angewiesen:

Regenbogenfabrik-Spendenkonto
Berliner Sparkasse
Kto.-Nr.: 67 00 13 765
BLZ: 100 500 00


Aktives Interesse und Teilhabe an unserem Projekt sind bei uns sehr willkommen! 

Kontakt
Büro "Regenbogenfabrik"
Lausitzer Str. 23, 1. Hinterhaus, 10999 Berlin
Telefon: 0049 +30 695 795 - 0
Fax: 0049 +30 618 37 87
info@regenbogenfabrik.de

            Mehr zur Geschichte und Entwicklung der Regenbogenfabrik: 
         
Festschrift 25 Jahre Regenbogenfabrik

Generationsübergreifende Arbeits- und Ausbildungsmodelle, Broschüre: 
         
Intergeneratives Lernen und Arbeiten in der Regenbogenfabrik

 

© 2006/2007 Regenbogenfabrik Block 109 e.V., Berlin
Stand: 04. Januar 2010